ein kleiner Rückblick auf vergangene Events oder Aktionen:

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Waldweihnacht

Die diesjährige Waldweihnacht stand unter dem Motto Lichter. An verschiedenen Stationen wurden zu Sternenlichterkette, bedeckter Kerze und Wunderkerzen Geschichten gelesen, gebetet und Lieder gesungen. Den Abschluss bildete eine Station mit bunten Knicklichtern, die richtig zusammengesetzt den Stall mit Krippe, Stern und Maria und Joseph als Bild ergaben. Thema hier war wie Gott Jesus mitten unter die Geknickten, wie Joseph und Maria, geschickt hat, um ihnen zu helfen und dies auch heute für uns, die wir uns immer von Last und Problemen knicken lassen, gilt.

 

Crazy Christmas Camp 2017

Die vier Soli, Sola gratia, Sola fide, Sola scriptura, solus Christus, sollten den Rahmen und das Thema für das Crazy Christmas Camp 2017 in Altenstein sein. Klang nach viel geistiger Arbeit und theologischer Auseinandersetzung. Sollte es noch einmal einen Rückblick auf das Reformationsjahr geben? Was kam, war eine spannende Beschäftigung mit der Bibel als Gebrauchsanweisung für’s Leben. Schon der „lockere“ Einstieg am Freitag zum Thema Gnade war herausfordernd. „Verfasse ein vierzeiliges Gedicht mit Gnade als Inhalt oder stelle das Wesentliche eines Gleichnisses mit schauspielerischen Mitteln dar“: Die Aufgaben, die Laura, FSJ-lerin im Auftrag des Landesverbandes, von uns forderte, waren nichts zum Zurücklehnen. Am Samstag folgte eine Übung zum Thema „Vertrauen“. Blind galt es eine Kerze anzuzünden und sich dabei nur auf die Anweisungen seines Partners zu verlassen. Die anschließende Bibelarbeit mündete in die Frage, ob und warum man Gott vertrauen kann. „Bibelexperten“ kamen am Samstagabend zu Wort und noch einmal galt es, sich mit einem Gleichnis auseinander zu setzen. Leichtfertige Antworten hatten dabei keine Chance. Der Gottesdienst am Sonntag stellte klar Jesus in den Mittelpunkt und wie man seine Versöhnung als lebensverändernde Kraft im Alltag einsetzen kann. Beim Abendmahl wurde die Gemeinschaft deutlich, die unter den Teilnehmern während es Wochenendes gewachsen ist. Der Dank gilt dem Landessekretär Thomas Göttlicher, der die Inhalte vorbereitet hatte und für ein fesselndes Crazy Christmas Camp sorgte.

 

Jahreshauptversammlung 2017

Ein Mammutprogramm stand den Mitgliedern an der Jahreshaupt-versammlung 2017 am 28. März bevor. Neben der Wahl zum neuen Hauptausschuss war noch eine Abstimmung über eine Satzungsänderung auf dem Pro- gramm. Daneben gab es natürlich die obligatorischen Punkte, wie die Berichte des Vorsitzenden und des Kassenwarts und weitere Punkte, die abgehandelt werden mussten. Nach knapp 3 Stunden waren die Mitglieder des neuen Hauptausschusses gewählt und die Satzungsänderung war mit einer knappen Dreiviertel-Mehr- heit beschlossen worden. Der Hauptausschuss präsentiert sich deutlich verjüngt und tritt seine Arbeit für eine Zeitspanne von nur noch 2 Jahren an.

 

Kanutour auf dem Regen

Nach der Pegnitz im August 2015 war diesmal der Schwarze Regen das Ziel einer Kanutour. Der Schwarze Regen beginnt mit dem Zusammenfluss von von Großem und Kleinem Regen, deren Quellen im Böhmerwald entspringen. Er ist mit Sicherheit einer der schönsten Kanuflüsse in Bayern und bietet leichtes Wildwasser. Nach ca. 3 Stunden Anfahrt nahmen die 8 Teilnehmer Ihre Boote in Empfang und wurden in die Handhabung der kleinen Bootswägen eingewiesen. Der Umgang mit dem Wildwasser spielte dabei keine große Rolle, obwohl für das Bärenloch Helme und Schwimmwesten Pflicht waren. Diese spritzige Stelle mit starker Strömung und vielen Steinen im Fluss bot dann das kleine Abenteuer, das die meisten auf der Pegnitz vermisst hatten. Wirklich gefährlich war es aber nicht. Die größere Herausforderung war das Umtragen von Wehren, was ohne die Bootswägelchen zur Plackerei geworden wäre. Nach wunderschönen 18 Kilometern stieg man in Teisnach aus den Booten und verbrachte die Nacht in einem gemütlichen Gasthof. Der zweite Tag begann mit einer schwierigen Strecke, bei der man die Boote immer wieder über Hindernisse ziehen musste. Nur sehr langsam ging es vorwärts bis die Boote dann wieder genügend Wasser unter dem Kiel hatten. Auf dem Fluss treibend zog die malerische Landschaft vorbei. Der Gumpenrieder Schwall bot dann noch einmal ein schönes Wildwassererlebnis bis der Fluß Richtung Viechtach immer breiter und ruhiger wurde. Da keine prickelnden Stellen mehr zu erwarten waren, entschloss man sich, nicht noch bis zum Höllensteinsee weiter zu paddeln, sondern die Tour hier enden zu lassen.

 

Better Together Casino-Abend

Casinoabend am 3. März 2017

Es sind nur noch ein paar Minuten bis 22.00 Uhr, die Sieger gekürt und alle noch etwas verzaubert, als sich Fatlum selbstbewusst das Mikrofon schnappt und ruft: „Der Abend war echt super, Leute! Kommt alle beim nächsten Mal wieder!“

Dass es „gemeinsam besser“ ist, davon kann man sich in dieser noch jungen Nacht des 3. März spielend überzeugen. Da reicht schon ein kurzer Blick in die Gesichter der circa 30 Jugendlichen. Diese kommen aus acht verschiedenen Nationen, wohnen aber jetzt alle in Bamberg oder Umgebung. Unter dem Motto „Casino Royal“ steht die erste Aktion des im November 2016 ins Leben gerufenen Interkulturellen Projekts des CVJM Bamberg e.V. Anlässlich dieses Events verwandelt sich das Egelseeheim an diesem Abend in ein Spielcasino. Statt mit Geld wird mit Jetons gezockt. Neben den bekannten Casinospielen wie Poker, Roulette oder Black Jack können die Teilnehmer ihr Startbudget auch in Darts, 4-Gewinnt oder in ein Duell mit dem Wettmaster investieren.

Das Projekt Better Together will eine Plattform schaffen für Bamberger Jugendliche ohne Berührungsängste, für Deutsche und Geflüchtete, die Leute kennen lernen wollen, die nicht unbedingt ihre Muttersprache sprechen und offen sind für Neues. Einmal im Monat soll eine Better Together-Aktion stattfinden, um Kontakte zu knüpfen, Spaß zu haben und die mit Stress verbundene Schul- und Ausbildungswoche ausklingen zu lassen.

Die Teenager treffen an diesem letzten Tag der Faschingsferien um 19:00 Uhr im Egelseeheim ein. Sie sind gespannt, was sie an diesem Casinoabend erwartet. Einige sind herausgeputzt, den feinsten Zwirn aus dem Kleiderschrank geholt. Andere kommen im lässigen Outfit mit Kapuzenpulli und Base-Cap. Wer möchte, kann sich vor einer Fotowand ablichten lassen und anschließend auf einem roten Teppich in den Casinoraum laufen. An den einzelnen Tischen wird gegen die Dealer gezockt, Jetons bilden die Einheitswährung. Frische Cocktails und Nervennahrung können damit ebenfalls bezahlt werden. Der Abend gewinnt an Fahrt und nach dem ersten vorsichtigen Abtasten entsteht innerhalb kurzer Zeit eine temperamentvolle Atmosphäre. Der Lautstärkepegel steigt und die Mitarbeiter von Better Together sind froh, dass sie sich für die Ansagen ein Mikrofon besorgt haben. Um 21.15 Uhr schließen die Tische. Die Jetons werden zur Auswertung eingesammelt. Als „Special Guest“ tritt der junge Bamberger Zauberer Pascal Thieme auf. In seiner Close-Up Magic Show demonstriert er eindrucksvoll, dass man mit Spielkarten noch einiges mehr anstellen kann als in den zwei zurückliegenden Stunden. Bei der anschließenden Siegerehrung werden die drei größten erfolgreichsten Spieler mit Pokalen geehrt.

Eins steht fest: Fatlum wird sicherlich nicht der einzige sein, der am 31. März an der nächsten Aktion von Better Together teilnehmen wird. Veranstaltet wird ein „City Bound“, eine Stadtrallye in Cool. Auf der Liste der zukünftigen Aktivitäten kann übrigens fast alles landen. Von Musikprojekten über Sportaktionen, kreativen Workshops, Outdoor-Spielen, Städtetrips oder entspannten Filme- oder Kochabenden. Wer zwischen 14 und 19 Jahren alt ist, Interesse hat, zur Gruppe zu stoßen und an den kostenfreien Aktionen von Better Together teilzunehmen, hat die Möglichkeit, sich anzumelden unter facebook.com/BETTERTOGETHERBamberg. Und nicht nur als Jugendlicher, sondern auch gerne als Mitarbeiter bei Better Together.

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