Archiv für die Kategorie ‘Rueckblick’

Pfingsttreffen Bobengrün 2018

Mittwoch, 06. Juni 2018

Wieder einmal eine besondere Pfingsttagung:
Zumindest eine ohne den obligatorischen Bobengrüner Regen. Aber auch eine Pfingsttagung, an denen die Prediger wirklich Tacheles redeten und Unbequemes nicht kaschierten. Das galt nicht zuletzt für die Gäste aus dem Sudan, Iran, Südkorea aber auch für die Redner aus Östereich und dem CVJM Landesverband. Neu waren die 4 Come-Together-Zelte am Samstagabend, mit angeboten für unterschiedliche Interessen. Am Sonntagnachmittag fand ein Selbstverteidigungskurs für Jungen und Mädchen statt, den ein ehemaliger Bodyguard aus dem Iran leitete. Ansonsten genossen die Teilnehmer die harmonische Festival-Atmosphäre, die Gemeinschaft in den verschiedenen Zeltlagern und die Aktivitäten der Kinder, die in der freien Natur ihren Fantasien beim Spielen freien Lauf lassen konnten.

Karfreitagswanderung 2018

Sonntag, 01. April 2018

12 Leute – soviel wie nie zuvor in der jahrelangen Tradition – machten sich auf, um die Mammut-Wanderung in die Fränkische Schweiz anzugehen. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Wanderbedingungen ging die Gruppe dem Juraanstieg entgegen. Nachdem der Höhenzug erklommen war, fand man unterhalb Lindachs ein schönes Plätzchen für das gemeinsame Frühstück unter einer mächtigen Eiche. Weiter Richtung Heiligenstadt und hinunter in das wunderschöne Aufseßtal. Die Abstände zwischen den Pausen wurden immer kürzer bis der letzte Anstieg aus dem Wiesenttal hoch durch die Felstürme nach Gößweinstein noch einmal alle Kräfte erforderte. Glücklich trafen sich die unterschiedlichen Grüppchen an der Basilika und den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen auf einem Buttenheimer Keller.

VERSCHWENDERISCH

Sonntag, 01. April 2018


VERSCHWENDERISCH – das war der etwas reißerische Titel des ersten Mitarbeitertages im Jahr 2018.
Auf das Thema eingelassen und die Einheiten vorbereitet hatte sich Clemens Schlosser, CVJM-Sekretär im Landesverband Bayern. Drei Bibelstellen stellten den Bezug zum Leitgedanken her: die erste behandelte den verschwenderischen Umgang eines Weinbergbesitzers, der auch den letzen Tagelöhnern noch den vollen Arbeitslohn auszahlt, obwohl sie nur eine Stunde gearbeitet haben. Die zweite Stelle beschrieb eine Vision des Propheten Hesekiel. Ein Rinnsal, das vom Tempel ausgeht wächst nach und nach zu einem gewaltigen Strom, den man nur schwimmend durchqueren kann. An den Ufern wachsen Bäume, die zwölfmal im Jahr Frucht bringen und das Wasser des Stroms verwandelt sogar das Tote Meer. Der dritte Bericht erzählte von der Frau, die verschwenderisch ein Gefäß wertvollen Nardenöls über die Haare Jesus ausgießt. Zwischen den Einheiten gab es Aktionen, die sich mit den Geschenken befassten, die Gott überreichlich gibt, ohne zuerst Bedingungen daran zu knüpfen. Der Tag endete mit einem leckeren Abendessen.

Waldweihnacht

Donnerstag, 18. Januar 2018

Die diesjährige Waldweihnacht stand unter dem Motto Lichter. An verschiedenen Stationen wurden zu Sternenlichterkette, bedeckter Kerze und Wunderkerzen Geschichten gelesen, gebetet und Lieder gesungen. Den Abschluss bildete eine Station mit bunten Knicklichtern, die richtig zusammengesetzt den Stall mit Krippe, Stern und Maria und Joseph als Bild ergaben. Thema hier war wie Gott Jesus mitten unter die Geknickten, wie Joseph und Maria, geschickt hat, um ihnen zu helfen und dies auch heute für uns, die wir uns immer von Last und Problemen knicken lassen, gilt.

Crazy Christmas Camp 2017

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Die vier Soli, Sola gratia, Sola fide, Sola scriptura, solus Christus, sollten den Rahmen und das Thema für das Crazy Christmas Camp 2017 in Altenstein sein. Klang nach viel geistiger Arbeit und theologischer Auseinandersetzung. Sollte es noch einmal einen Rückblick auf das Reformationsjahr geben? Was kam, war eine spannende Beschäftigung mit der Bibel als Gebrauchsanweisung für’s Leben. Schon der „lockere“ Einstieg am Freitag zum Thema Gnade war herausfordernd. „Verfasse ein vierzeiliges Gedicht mit Gnade als Inhalt oder stelle das Wesentliche eines Gleichnisses mit schauspielerischen Mitteln dar“: Die Aufgaben, die Laura, FSJ-lerin im Auftrag des Landesverbandes, von uns forderte, waren nichts zum Zurücklehnen. Am Samstag folgte eine Übung zum Thema „Vertrauen“. Blind galt es eine Kerze anzuzünden und sich dabei nur auf die Anweisungen seines Partners zu verlassen. Die anschließende Bibelarbeit mündete in die Frage, ob und warum man Gott vertrauen kann. „Bibelexperten“ kamen am Samstagabend zu Wort und noch einmal galt es, sich mit einem Gleichnis auseinander zu setzen. Leichtfertige Antworten hatten dabei keine Chance. Der Gottesdienst am Sonntag stellte klar Jesus in den Mittelpunkt und wie man seine Versöhnung als lebensverändernde Kraft im Alltag einsetzen kann. Beim Abendmahl wurde die Gemeinschaft deutlich, die unter den Teilnehmern während es Wochenendes gewachsen ist. Der Dank gilt dem Landessekretär Thomas Göttlicher, der die Inhalte vorbereitet hatte und für ein fesselndes Crazy Christmas Camp sorgte.

Jahreshauptversammlung 2017

Donnerstag, 30. März 2017

Ein Mammutprogramm stand den Mitgliedern an der Jahreshaupt-versammlung 2017 am 28. März bevor. Neben der Wahl zum neuen Hauptausschuss war noch eine Abstimmung über eine Satzungsänderung auf dem Pro- gramm. Daneben gab es natürlich die obligatorischen Punkte, wie die Berichte des Vorsitzenden und des Kassenwarts und weitere Punkte, die abgehandelt werden mussten. Nach knapp 3 Stunden waren die Mitglieder des neuen Hauptausschusses gewählt und die Satzungsänderung war mit einer knappen Dreiviertel-Mehr- heit beschlossen worden. Der Hauptausschuss präsentiert sich deutlich verjüngt und tritt seine Arbeit für eine Zeitspanne von nur noch 2 Jahren an.

Kanutour auf dem Regen

Montag, 31. Juli 2017

Nach der Pegnitz im August 2015 war diesmal der Schwarze Regen das Ziel einer Kanutour. Der Schwarze Regen beginnt mit dem Zusammenfluss von von Großem und Kleinem Regen, deren Quellen im Böhmerwald entspringen. Er ist mit Sicherheit einer der schönsten Kanuflüsse in Bayern und bietet leichtes Wildwasser. Nach ca. 3 Stunden Anfahrt nahmen die 8 Teilnehmer Ihre Boote in Empfang und wurden in die Handhabung der kleinen Bootswägen eingewiesen. Der Umgang mit dem Wildwasser spielte dabei keine große Rolle, obwohl für das Bärenloch Helme und Schwimmwesten Pflicht waren. Diese spritzige Stelle mit starker Strömung und vielen Steinen im Fluss bot dann das kleine Abenteuer, das die meisten auf der Pegnitz vermisst hatten. Wirklich gefährlich war es aber nicht. Die größere Herausforderung war das Umtragen von Wehren, was ohne die Bootswägelchen zur Plackerei geworden wäre. Nach wunderschönen 18 Kilometern stieg man in Teisnach aus den Booten und verbrachte die Nacht in einem gemütlichen Gasthof. Der zweite Tag begann mit einer schwierigen Strecke, bei der man die Boote immer wieder über Hindernisse ziehen musste. Nur sehr langsam ging es vorwärts bis die Boote dann wieder genügend Wasser unter dem Kiel hatten. Auf dem Fluss treibend zog die malerische Landschaft vorbei. Der Gumpenrieder Schwall bot dann noch einmal ein schönes Wildwassererlebnis bis der Fluß Richtung Viechtach immer breiter und ruhiger wurde. Da keine prickelnden Stellen mehr zu erwarten waren, entschloss man sich, nicht noch bis zum Höllensteinsee weiter zu paddeln, sondern die Tour hier enden zu lassen.

Better Together Casino-Abend

Montag, 20. März 2017

Casinoabend am 3. März 2017

Es sind nur noch ein paar Minuten bis 22.00 Uhr, die Sieger gekürt und alle noch etwas verzaubert, als sich Fatlum selbstbewusst das Mikrofon schnappt und ruft: „Der Abend war echt super, Leute! Kommt alle beim nächsten Mal wieder!“

Dass es „gemeinsam besser“ ist, davon kann man sich in dieser noch jungen Nacht des 3. März spielend überzeugen. Da reicht schon ein kurzer Blick in die Gesichter der circa 30 Jugendlichen. Diese kommen aus acht verschiedenen Nationen, wohnen aber jetzt alle in Bamberg oder Umgebung. Unter dem Motto „Casino Royal“ steht die erste Aktion des im November 2016 ins Leben gerufenen Interkulturellen Projekts des CVJM Bamberg e.V. Anlässlich dieses Events verwandelt sich das Egelseeheim an diesem Abend in ein Spielcasino. Statt mit Geld wird mit Jetons gezockt. Neben den bekannten Casinospielen wie Poker, Roulette oder Black Jack können die Teilnehmer ihr Startbudget auch in Darts, 4-Gewinnt oder in ein Duell mit dem Wettmaster investieren.

Das Projekt Better Together will eine Plattform schaffen für Bamberger Jugendliche ohne Berührungsängste, für Deutsche und Geflüchtete, die Leute kennen lernen wollen, die nicht unbedingt ihre Muttersprache sprechen und offen sind für Neues. Einmal im Monat soll eine Better Together-Aktion stattfinden, um Kontakte zu knüpfen, Spaß zu haben und die mit Stress verbundene Schul- und Ausbildungswoche ausklingen zu lassen.

Die Teenager treffen an diesem letzten Tag der Faschingsferien um 19:00 Uhr im Egelseeheim ein. Sie sind gespannt, was sie an diesem Casinoabend erwartet. Einige sind herausgeputzt, den feinsten Zwirn aus dem Kleiderschrank geholt. Andere kommen im lässigen Outfit mit Kapuzenpulli und Base-Cap. Wer möchte, kann sich vor einer Fotowand ablichten lassen und anschließend auf einem roten Teppich in den Casinoraum laufen. An den einzelnen Tischen wird gegen die Dealer gezockt, Jetons bilden die Einheitswährung. Frische Cocktails und Nervennahrung können damit ebenfalls bezahlt werden. Der Abend gewinnt an Fahrt und nach dem ersten vorsichtigen Abtasten entsteht innerhalb kurzer Zeit eine temperamentvolle Atmosphäre. Der Lautstärkepegel steigt und die Mitarbeiter von Better Together sind froh, dass sie sich für die Ansagen ein Mikrofon besorgt haben. Um 21.15 Uhr schließen die Tische. Die Jetons werden zur Auswertung eingesammelt. Als „Special Guest“ tritt der junge Bamberger Zauberer Pascal Thieme auf. In seiner Close-Up Magic Show demonstriert er eindrucksvoll, dass man mit Spielkarten noch einiges mehr anstellen kann als in den zwei zurückliegenden Stunden. Bei der anschließenden Siegerehrung werden die drei größten erfolgreichsten Spieler mit Pokalen geehrt.

Eins steht fest: Fatlum wird sicherlich nicht der einzige sein, der am 31. März an der nächsten Aktion von Better Together teilnehmen wird. Veranstaltet wird ein „City Bound“, eine Stadtrallye in Cool. Auf der Liste der zukünftigen Aktivitäten kann übrigens fast alles landen. Von Musikprojekten über Sportaktionen, kreativen Workshops, Outdoor-Spielen, Städtetrips oder entspannten Filme- oder Kochabenden. Wer zwischen 14 und 19 Jahren alt ist, Interesse hat, zur Gruppe zu stoßen und an den kostenfreien Aktionen von Better Together teilzunehmen, hat die Möglichkeit, sich anzumelden unter facebook.com/BETTERTOGETHERBamberg. Und nicht nur als Jugendlicher, sondern auch gerne als Mitarbeiter bei Better Together.

Better Together CVJM Sommerfest 2017

Donnerstag, 27. Juli 2017

Ein gelungener Nachmittag war das Sommerfest des CVJM am 22. Juli. Kombinert wurde es mit einem Fußballturnier im Rahmen des Immigrationsprojektes BETTER TOGETHER. Diesmal passste einfach alles: das Wetter, die entspannte Stimmung, die Gemeinschaft. Vier Mannschaften trugen ihre Spiele jeder gegen jeden aus. Dabei spielte Gewinn und Niederlage eine eher untergeordnete Rolle. Anschließend traf man sich in der „Grube“ um gemeinsam Lobpreislieder zu singen. Krissi verstand es einmal mehr, mit ihrem engagierten geistlichen Impuls für offene Ohren zu sorgen. Ob die jugendlichen Flüchtlinge ihre Gedanken aufnehmen konnten?? Die Musik war gut vorbereitet, die instrumentale Begleitung hervorragend. Der Tisch war während des Kaffeetrinkens und des Abendessens reich gedeckt und viele Helfer hatten dafür gesorgt, dass es an nichts fehlte. Insgesamt gab es viele gute Gespräche über die Gernarationsgrenzen hinweg und CVJMer und Gäste konnten sich wohlfühlen.


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